Ihle – eine Familien­geschichte

1890

Wie alles anfing

Weil seine kleine Landwirtschaft in Westendorf nicht genug Ertrag abwarf, um elf Kinder zu versorgen, fing Georg Ihle ein Zusatzgeschäft an: das Brotbacken. Der erste Backofen der kleinen Dorfbäckerei stand im Freien – Geburtsstätte unseres heute noch beliebten Lechfelder Bauernlaibs! Sein jüngster Sohn Willi hat ihm dabei genau auf die Finger geschaut ...

1936

Auf nach Dasing!

Sohn Willi lernte 1920 das Bäckerhandwerk in der Augsburger Karolinenstraße – heute ist dort eine Ihle-Filiale – und ging auf Wanderschaft. In Dasing, wo die neue Autobahn entstehen sollte, machte seine Frau bei einem Besuch eine erste „Marktanalyse“: Wo sich so viele Bauern vormittags beim Wirt treffen, da muss auch eine Bäckerei gut laufen! Sie kauften die alte Dorfbäckerei und bauten ein erfolgreiches Geschäft auf. Nicht nur Dasing wurde mit Backwaren versorgt, mit dem Einspänner ging es auch nach Augsburg.

1936

Auf nach Dasing!

Sohn Willi lernte 1920 das Bäckerhandwerk in der Augsburger Karolinenstraße – heute ist dort eine Ihle-Filiale – und ging auf Wanderschaft. In Dasing, wo die neue Autobahn entstehen sollte, machte seine Frau bei einem Besuch eine erste „Marktanalyse“: Wo sich so viele Bauern vormittags beim Wirt treffen, da muss auch eine Bäckerei gut laufen! Sie kauften die alte Dorfbäckerei und bauten ein erfolgreiches Geschäft auf. Nicht nur Dasing wurde mit Backwaren versorgt, mit dem Einspänner ging es auch nach Augsburg.

1968

Semmeln für den Supermarkt

1964 stieg Willi Ihle jr. ins Unternehmen ein. Die neu entstehenden Supermärkte brachten ihn auf die Idee, eine Semmelstraße zu bauen, um sie beliefern zu können. Das Geld dafür lieh er sich von seiner Mutter, die schon immer ein Näschen für erfolgreiche Konzepte hatte. 1968 wurde die neue Anlage installiert. Das war der Anfang des Weges vom Dorfbäcker zum Lieferbäcker.

1980

Umzug nach Friedberg

Um noch näher an den großen Supermärkten und am Augsburger Markt zu sein, wurde die Firmen zentrale 1980 nach Friedberg verlagert. Die Söhne Alexander und Wilhelm-Peter Ihle lernten den Beruf des Bäckers. Marketingleiter Michael Schaeffer kam dazu und man sah große Chancen im Filialgeschäft. 1986 wurde in Neusäß die erste Filiale gegründet: ein voller Erfolg und die Initialzündung für heute über 250 Ihle-Filialen.

1980

Umzug nach Friedberg

Um noch näher an den großen Supermärkten und am Augsburger Markt zu sein, wurde die Firmen zentrale 1980 nach Friedberg verlagert. Die Söhne Alexander und Wilhelm-Peter Ihle lernten den Beruf des Bäckers. Marketingleiter Michael Schaeffer kam dazu und man sah große Chancen im Filialgeschäft. 1986 wurde in Neusäß die erste Filiale gegründet: ein voller Erfolg und die Initialzündung für heute über 250 Ihle-Filialen.

2010

Neues Backwerk in Gersthofen

Vor Ort frisch backen – das erkannten zunehmend auch nationale Supermärkte als attraktives Geschäft. Um diesen Markt abdecken zu können, eröffnete Ihle in Gersthofen das modernste Backwerk Deutschlands. Während in der Manufaktur in Friedberg saisonale Backspezialitäten entstehen, werden in Gersthofen Backwaren für die Filialen und den Lebensmittelhandel hergestellt. Alle Ihle-Produkte stammen also direkt aus der Region.

2015

125 Jahre Ihle – und jede Menge Potenzial!

Heute führen die Brüder Wilhelm-Peter und Alexander Ihle das Unternehmen in vierter Generation: ein Familienbetrieb, der zu den größten Backbetrieben Deutschlands gehört. Ihle ist 125 Jahre jung und hat einiges vor. Im Jubiläumsjahr bekommen viele Filialen ein neues Gesicht, das gastronomische Konzept wird weiterentwickelt und ein Flagship-Store entsteht.

2015

125 Jahre Ihle – und jede Menge Potenzial!

Heute führen die Brüder Wilhelm-Peter und Alexander Ihle das Unternehmen in vierter Generation: ein Familienbetrieb, der zu den größten Backbetrieben Deutschlands gehört. Ihle ist 125 Jahre jung und hat einiges vor. Im Jubiläumsjahr bekommen viele Filialen ein neues Gesicht, das gastronomische Konzept wird weiterentwickelt und ein Flagship-Store entsteht.